Im März 1956 fanden sich sieben Studenten des 2.Semesters Elektrotechnik der Technischen Hochschule Dresden zusammen und gründeten die Klubstation DM3KML. Sie zogen in ein Nebengebäude des Rektorats auf der Mommsenstrasse. Am 13. Oktober 1956 wurde der von ihnen aufgebaute 80m-Sender durch die Deutsche Post abgenommen. Dieses Datum markiert den Start des Amateurfunks an der TH/TU Dresden. Wegen der großen Nachfrage kamen 1958 die Klubstation DM3KVL im vorzugsweise von ET-Studenten belegten Studentenheim Güntzstrasse und 1960 die Station DM3XL im ehemaligen Gerichtsgebäude, heute Schumann-Bau dazu. Die Station DM4SL gehörte zur Ingenieurschule für Elektrotechnik auf der Elisenstrasse, die Mitte der 80er in die Sektion 8 (Informationstechnik) der TU Dresden umgewandelt wurde.
Das Personal an den vier Stationen wechselte in der Regel mit den Studentengenerationen und nur bei DM3KML/… bildete sich mit der Zeit ein Stamm aus Studenten, Assistenten, TU-Mitarbeitern und in Dresden gebliebenen Oldtimern heraus, so dass je nach Sammelwut und Wandertrieb an den einzelnen Stationen unterschiedliche Mengen an Archivmaterial zu finden sind.
Die Funkamateure der TU waren 1989/1990 wesentlich an der Trennung des Amateurfunks von der Gesellschaft für Sport- und Technik im Bezirk Dresden beteiligt und schlossen sich 1990/1991 zum RSV e.V-., später DARC-Ortsverband S07 (TU Dresden) zusammen und betreiben aktuell die Clubstation DL0TUD im Barkhausenbau der TU Dresden.
Die Seiten der einzelnen Klubstationen sind im Aufbau und werden von den zuständigen OMs nach und nach erweitert.

Station DM3KML > DM3ML > Y41ZL > DL0TUD gegründet 1956

Archivar : Eike, DM3ML, ex DM3NML, ex DM3ML …

Station DM3KVL > DM3VL > Y48ZL > DL0TUD gegründet 1958

Station DM3XL > Y51ZL > DL0TUD gegründet 1960

Station DM4SL > Y67ZL > DL0TUD gegründet ~ 1970


50. JT des Amateurfunks an der TH/TU Dresden im Oktober 2006:

>>> BILDER gibts hier


Die Kontestteilnahme, insbesondere an UKW-Kontesten, hat eine über 57-jährige Tradition an der TU Dresden. Ein Bericht über die Anfänge der VHF-/UHF-Kontestaktivitäten an der TU Dresden findet sich hier.